TU Dresden / Fakultät Informatik
Mit etwa 2500 Studierenden gehört die Fakultät Informatik heute zu den größten Ausbildungsstätten für Informatik in Deutschland. Neben der klassischen Informatik und der Medieninformatik stehen fünf weitere Studiengänge zur Auswahl, darunter zwei englischsprachige Master. Die 1828 gegründete Technische Universität Dresden gehört zu den ältesten und traditionsreichen Technischen Universitäten Deutschlands mit einer starken Forschung und zahlreichen nationalen wie internationalen Kontakten. 1990 entstand hier aus dem Informatikzentrum die Fakultät Informatik. Die Arbeit an der Fakultät Informatik deckt das gesamte Spektrum der Informatik ab, von der Theorie bis zur Praxis, von der Grundlagenforschung bis zur Anwendung. In den letzten Jahren ist es der Fakultät gelungen, eine besonders hohe wissenschaftliche Kompetenz und Leistungsfähigkeit auf den Gebieten von Softwaretechnik, Multimedia, Betriebssystemen, Datenschutz und Datensicherheit, parallelen und verteilten Rechnersystemen, intelligenten Systemen, und formalen Methoden der Spezifikation zu entwickeln.
TU Dresden / Fakultät Wirtschaftswissenschaften
Der Lehrstuhl für Wirtschaftsinformatik, insb. Informationssysteme in Industrie und Handel unter der Leitung von Frau Prof. Susanne Strahringer ist einer von vier Wirtschaftsinformatiklehrstühlen an der 1991 gegründeten Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät der Technischen Universität Dresden.
Aufgrund der inhaltlichen Ausrichtung der Wirtschaftsinformatik forscht der Lehrstuhl im Spannungsfeld zwischen betriebswirtschaftlich geprägten und technologiegetriebenen Domänen. Insbesondere gilt es, Elemente beider Bereiche zu ganzheitlichen Konzepten und Lösungen für den Einsatz im Anwendungsbereich zu kombinieren. So werden im Rahmen angewandter Forschung Theorien in unternehmensrelevante Problemlösungen umgesetzt.
Ausgehend von diesen Prämissen finden sich wesentlichen Forschungsschwerpunkte im Bereich von Konzepten und Instrumenten zur erfolgreichen Einführung und Nutzung von Unternehmenssoftware sowie ihrer Ausrichtung auf die Erreichung betrieblicher Ziele (Unternehmensarchitekturen, Business/IT-Alignment) unter besonderer Berücksichtigung der speziellen Anwendungsdomäne Industrie und Handel. Die verwendeten Methoden sind einerseits empirisch-qualitativ oder -quantitativ (betriebswirtschaftliche Orientierung) oder andererseits konstruktionsorientierter Natur (technologische Orientierung).
HTW / Fachbereich Informatik
Der Fachbereich Informatik/Mathematik wurde gemeinsam mit der HTW 1992 gegründet. Der Fachbereich begann die Ausbildung im Wintersemester 1992/93 zunächst in zwei Studiengängen. Im Wintersemester 1994/95 kam ein weiterer Studiengang dazu. Von Anfang an wurde in der HTW das Prinzip der Dienstleistung in der Lehre umgesetzt. So wurden im Fachbereich Informatik/Mathematik neben den Informatik-Professuren auch die Mathematik-Professuren angesiedelt, die verantwortlich die Mathematikausbildung für alle Studiengänge der HTW übernahmen. Dieses sehr wirkungsvolle Dienstleistungsprinzip konnte bis heute erhalten bleiben und wird weiter ausgebaut. Die Zahl der Studierenden ist seit vielen Jahren stabil auf einem Niveau, das mit der verfügbaren Betreuungskapazität und den technischen Ressourcen bei hoher Qualität in der Lehre zu realisieren ist. Regelmäßig werden alle Studienplätze vergeben, wobei die Bewerberzahl deutlich darüber liegt. Vorgabewerte für die Zahl der Studienplätze sind stabil.